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Favoritensieg zum Saisonauftakt – Tietz knackt 36-Minuten-Marke

Favoritensieg zum Saisonauftakt – Tietz knackt 36-Minuten-Marke

Andrea Tietz hat den 1. Lauf des Sport-IN-Laufcups gewonnen. Sie setzte sich in 35:59 Minuten vor Magdalena Reichhold (37:06) sowie Diana Kurrer (38:25) durch und konnte als letztjährige Gesamtsiegerin der Rennserie damit ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

Allerdings waren die Vorzeichen für sie nicht die Besten: Noch im Januar hatte sie mit einer Knieverletzung zu kämpfen und konnte so zwar laufen, aber „nix Langes und Schnelles“ trainieren. „Zum Glück erinnert sich der Körper aber, wie das mit dem schnellen Laufen geht“ sagte Andrea nach dem Rennen. Die Sorgen um das Knie und auch die Nervosität vor dem ersten Wettkampf der Saison waren nach dem Startschuss schnell verflogen: „Ich bin nur ein einziges Mal weggeknickt und hatte weder während des Laufs noch danach Schmerzen. Das ist mein Haupterfolg vom Samstag“ resümierte sie. Allein auf weiter Flur hatte sie sich die 36er-Marke als Ankerpunkt vorgenommen und diese in einer Punktlandung erreicht.

Eine faustdicke Überraschung war die Leistung von Magdalena Reichhold. Bei ihrem ersten Laufcup überhaupt landete sie direkt auf Platz 2. Andrea zollte ihr dafür Respekt: „Sie ist ein richtig guter Newcomer, diese Zeit gleich im ersten Wettkampf!“ Auch die Zweitplatzierte war nicht ganz problemfrei an der Startlinie gestanden, da sie in der Vorwoche mit LWS-Problemen zu kämpfen hatte. Weiter sagte Magdalena ganz frei von jeglichem Druck: „ Ich hatte keine großen Erwartungen, da es mein erstes Rennen war. Ich dachte mir, „Was kann schon passieren, probiere ich es halt“. Sie zeigte sich sehr zufrieden über ihren hervorragenden Einstand.

Diana Kurrer hatte im Vorfeld mit einer Erkältung zu kämpfen und sich somit keine Bestzeit vorgenommen. Sie hatte sich als Ziel gesetzt, konstant einen 4:15er Schnitt zu laufen und war im Ziel happy, ihre eigenen Vorgaben voll erfüllt zu haben. „Ich denke, dass war ein guter Start in die Saison und ich bin zufrieden. Ich möchte mich von Lauf zu Lauf steigern.“ Auch sie war vor dem Start etwas aufgeregt und am Ende erleichtert, dass sie ihren 3. Platz bis ins Ziel behaupten konnte. „Es war schön, viele bekannte Gesichter neben und auf der Strecke zu sehen. Durch die langjährige Teilnahme kennt man sich, man respektiert und motiviert sich gegenseitig“ zog sie als Fazit der Veranstaltung.

Am Samstag sehen sich alle drei wohl direkt beim Schanzer Seelauf wieder, wenn es bei Magdalena mit der Arbeit hinhaut. Für Andrea ist das dort ihr quasi 10-jähriges Wettkampf Jubiläum. „Ich bin dort 2009 meinen ersten Wettkampf gelaufen, auch wenn es nicht meine Lieblingsstrecke ist.“ Diana hat sogar geplant bei allen neun Stationen am Start zu stehen: „Die Läufe sind top organisiert und das Engagement der Helfer ist klasse“ sagte sie über die Serie.


3 Fragen zum Sportjahr 2019 und zum Laufen mit Andrea, Diana & Magdalena:

1) Was sind deine Ziele für den Laufcup 2019?

  • A: Die Titelverteidigung. Ich möchte außerdem meine Vorjahreszeiten verbessern.
  • M: Das Beste rausholen und so viele Rennen als möglich bestreiten.
  • D: Ich möchte den 1. Platz in meiner AK holen und unter die Top 5 in der Gesamtwertung.

2.) Bei welchen Events bist du 2019 noch am Start?

  • A: Ich bin notorisch kurzentschlossen aber eventuell der Halbmarathon in Ingolstadt, „The Great 10k“ (Bundeswehr-Wettkampf), der Firmenlauf Lionslauf und vielleicht mal etwas in München – mal sehen…
  • M: Bis jetzt habe ich noch nichts Konkretes geplant, aber vielleicht packt mich da das Wettkampf-Fieber.
  • D: Ich bin bei den Heimrennen Halbmarathon und Triathlon am Start – diese liegen mir besonders am Herzen. Weiter bin ich beim Neuburger Laufcup, beim Starnberger See Schwimmen und Teamstaffeln dabei. Außerdem laufe ich als Pacemaker beim Wings for Life Run und dem München Marathon mit.

3.) Was macht für dich den Reiz des Laufens aus?

  • A: Es gibt für mich nichts, wo ich den Kopf so gut freibekommen. Sich beim Laufen überwinden, an die Grenzen zu gehen und sich manchmal selbst überraschen, zu was der Körper fähig ist, fasziniert mich. Und ganz pragmatisch: Wer mehr läuft, kann auch mehr Essen.
  • M: Da ich in den letzten Jahren mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte und keine n Sport machen konnte, schätze ich es jetzt umso mehr. Wenn ich in den Tunnel komme ist das schon ein super Gefühl.
  • D: Laufen stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen und bleibt abwechslungsreich. Mich fasziniert, wie leicht man mit anderen Läufern ins Gespräch kommt und sofort nette Gespräche führen kann, obwohl man sich gar nicht kennt. So haben sich schon viele Freundschaften ergeben.

Zu den Ergebnislisten: www.zeitgemaess.info

Zu den Bilder von KBUMM: kbumm.de