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Start with Why: Am 27.06 zur Halbmarathon Bestzeit

Start with Why: Am 27.06 zur Halbmarathon Bestzeit

Ich bin jemand, der das Warum hinter einer Sache, einem Projekt oder einer Herausforderung kennen muss. Zugegeben, ich bin prinzipiell immer leicht zu begeistern und springe sofort auf den fahrenden Zug mit auf, wenn mir jemand ein aufregendes Abenteuer verspricht. Aber für langfristiges Engagement, muss das WARUM klar sein.

So auch beim PBDAY. Letzte Woche hat Sebi in seinem Artikel ein paar einleitende Worte gefunden. In der ersten Donau Talk Podcast Folge zu diese Thema haben wir noch ein bisschen ausführlicher über das Projekt geredet. Sebi hat zudem von seinen anfänglichen Zweifeln bzw. Bedenken berichtet.

Ich möchte euch in diesem Artikel von meinem Warum erzählen.

Warum mache ich das Ganze?

Ganz einfach. Weil ich eine Herausforderung bzw. ein Ziel für mein Training brauche und weil ich noch eine offene Rechnung habe.

Zum ersten Punkt: Als ich mich Ende letzten Jahres zusammen mit Sebi über die Planung und Ziele für die Saison 2020 unterhalten habe, stand ein Ziel ganz klar im Fokus. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga mit dem ESV Triathlon Team. Darüber hinaus wollte ich am Ende des Jahres noch ein, zwei ordentliche Rennen über die Mitteldistanz machen. Mit dem Allgäu Triathlon, der inzwischen abgesagt wurde, stand u.a. ein absolutes Traditionsrennen auf dem Programm. Der Ironman 70.3 in Cascais steht noch auf der Kippe.

Mit diesen drei Projekten im Hinterkopf, habe ich mich in einsamen und dunklen Trainingseinheiten über den Winter hinweg motiviert. Von der einen auf die andere Woche, wurde die komplette Planung über den Haufen geworfen und ich stand ohne Ziel da. Also musste ein neues Projekt her. Die Marathon Aktion von Bocki und der anschließend ins Leben gerufene PBDAY haben dann in Kombination mit dem zweiten oben erwähnten Punkt den Rest getan.

Die offene Rechnung:

Am 29.April 2018 hatte ich beim Halbmarathon Ingolstadt Großes vor. Leicht übermutig habe ich die Bestzeit ausgerufen. Sub 01:20:00. Was soll ich sagen? Ich bin krachend gescheitert. Und genau dieser Stachel sitzt immer noch tief. Ich habe an diesem Tag als Sportler sehr viel dazu gelernt. Aber diese 1:20 Stunde Marke nagt immer noch an mir. Ich will sie brechen.

Und an diesem Punkte stehe ich heute am 17.Mai 2020 wieder. Es sind noch ein bisschen mehr als 10 Wochen Training übrig. Ich bin optimistisch, dass ich mit der Hilfe von Sebi, dieses Mal erfolgreich sein werde.

Let’s go!