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training ist langweilig

Training ist langweilig

Zumindest manchmal. Der Blog heute wird kurz, denn es gibt nichts Außergewöhnliches zu berichten. Und das genau ist das Thema dieses kurzen Textes.

Es geht aus meiner Sicht oft darum, normale Wochen zu machen. Keine krassen Ausreißer nach oben oder unten. Einfach ohne Ausfälle konstant das Training durchziehen, Einheit für Einheit, Tag für Tag, Woche für Woche. Vielleicht sogar immer ein paar letzte Prozent Luft lassen. Im Englischen heißt dieses Zauberwort consistency.

Das ist manchmal langweilig. Es ist nicht medienwirksam. Es geht ja genau nicht darum, social media wirksam krasse Einheiten zu machen (nicht falsch verstehen: Ich bin zwar kein Fan von epischen suffer-Festen, aber wer es unbedingt braucht bitte gern. Antrieb sollte trotzdem niemals ein Post sein). Es kommt vielmehr darauf an, einfach konstant Reize zu setzen, die die Leistung pushen und den Körper fordern, ohne das System im Gesamten dauerhaft zu überfordern.

Das bedeutet bei Valle in dieser Woche zwei flottere Einheiten (TDL und Bergläufe) sowie ein längerer Lauf und ein kürzerer ruhiger Lauf. Dazu noch eine Wanderung mit Muskelkater (weil der Flachlandtiroler das eben nicht kennt). Zwei Mal Stabi ausfallen lassen, ebenso Blackroll und Dehnung, zwei mal Stabi gemacht. Ergänzt durch eine kurze Rolleneinheit. Eine ganz normale Woche eben. 😉

Doch darum geht es manchmal im Sport auch. Es geht nicht immer linear bergauf, es gibt nicht jeden Tag krasse Schlachten, die man überleben muss, nicht immer große Herausforderungen. Manchmal muss man sich einfach der Tatsache stellen, dass man durch ganz normale Phasen des Trainings geht. Ob es für Valle langweilig war oder nicht, dass wird er uns im Podcast selbst erzählen.