Donaurun

Radausfahrt-Let the good times roll

Let the good times roll: 6 Dinge, die ich auf jeder Radausfahrt dabei habe

Endlich Sommer! Endlich warme Temperaturen! Endlich wieder kurz/kurz auf dem Rad. Nachdem ich den Winter mit zahlreichen und intensiven Einheiten auf der Rolle verbracht habe, geht es seit ein paar Wochen wieder raus auf die Straße. Was habe ich mich auf den frischen Duft der Blumenfelder, den lauen Fahrtwind im Gesicht und das leise Klackern des Zahnkranzes meines Rads gefreut. Pure Freiheit! 

Statt auf den virtuellen Strecken von Watopia, London City oder Innsbruck findet ihr mich im bergigen Altmühltal, auf den flachen Straßen im Moos oder klassisch für einen „Sundowner“ auf meiner Hausstrecke. Vielleicht stelle ich euch in den kommenden Wochen ein paar meiner Lieblingsrouten vor. 😉

Wenn man die Effektivität des Trainings isoliert betrachtet, würde es rein objektiv Sinn machen, nur auf der Rolle zu trainieren. Kein unnötiger und teilweise gefährlicher Straßenverkehr, effiziente Trainingssteuerung und geringe Vorbereitungszeit zählen zu den Hauptargumenten. Aber bei 30 Grad, strahlend blauem Himmel und ein bisschen freier Zeit MUSS ich einfach „rollende“ Kilometer sammeln.

In diesem Blogartikel zeige ich euch, was ich bei jeder Ausfahrt hinten im Trikot habe und wie sich meine Vorbereitungen für eine Radausfahrt gestalten.

1. Eine Windjacke

Egal bei welchen Temperaturen ich fahre, eine dünne Jacke oder Weste ist immer mit dabei. Viel zu oft ist es mir schon passiert, dass sich das Wetter plötzlich gedreht hat und ich wortwörtlich im Regen gestanden bin. Zudem ist eine Jacke nach jedem längeren Anstieg und der darauffolgenden Abfahrt Gold wert, damit der Körper nicht auskühlt.

2. Ersatzschlauch, Montier-Hebel und einen Fahrradpumpe

„Anything that can go wrong will go wrong. “

Murphys Gesetz

Diese Dreierkombination ist ein Must-Have auf jeder Ausfahrt. Denn gemäß Murphys Gesetz hat man immer dann einen Platten, wenn man ihm am wenigsten braucht. Bei mir meistens dann, wenn das persönliche Stresslevel sowieso schon im dunkelroten Bereich ist. 

Wer sich hier übrigens auf seine Mitfahrer verlässt, der ist verlassen. Denn zwei Mal keine Pumpe ergibt leider immer noch keine Pumpe. Jeder ist für sein eigenes Equipment verantwortlich.

3. Ausreichend zu Trinken

Ich habe in der Überschrift bewusstausreichendgeschrieben, weil ich persönlich immer auf Nummer sicher gehe und selbst bei kurzen „Kaffee-Fahrten“ zwei Flaschen mitnehme. Es gibt nichts Schlimmeres, als komplett ausgetrocknet und mit leeren Flaschen im Altmühltal zu stehen. Deswegen werfe ich bei der Routenplanung immer ein Auge auf potentiell Tankstellen bzw. Optionen, wo ich meine Flaschen auffüllen kann. 

4. Taschengeld

Erst letzte Woche ist mir wieder bewusst geworden, wie leckerzwei Kugeln Eis nach einer langen Ausfahrt sein können. Dieser Luxus wird erst dann möglich, wenn man das nötige Taschengeld dabeihat. Meistens habe ich aber meinen kompletten Geldbeutel inkl. Ausweis, Versicherten- und Bankkarte dabei. In den meisten Fällen sind 10€ für eine Portion Eis und einen leckeren Espresso aber ausreichend.

5. Mein Handy

Wenn dann doch mal „einer dieser Tage“ ist und alles Pech dieser Welt zusammenkommt, bietet dir das Handy, bei geladenem Akku, die letzte Hilfeoption. Zum einen weist es dir den Weg nach Hause und zum anderen hast du immer die Möglichkeit jemanden anzurufen, wenn du mal einen akuten Hungerast hast oder sogar noch etwas Schlimmeres passiert ist.

Und manchmal ist es natürlich genauso wichtig deinen Followern zu zeigen, wie geil deine Tour gerade ist. #doitforthegram

6. Einen kleinen Snack

Egal wie weit die Tour geplant ist, ich habe immer ein Notfall-Gel bzw. -Riegel dabei. Bisher ist es mir, Gott sei Dank, noch nicht passiert, dass mich der „Mann mit dem Hammer“ getroffen hat. Aber Erzählungen zu folge ist es eine Erfahrung, die man nicht unbedingt machen muss. 

Ich hoffe, dass dir meine Tipps zur Vorbereitung auf eine Radausfahrt weiterhelfen. Wenn dir noch etwas einfällt, dass man unbedingt im Gepäck haben sollte, dann lass es mich und die Donau Run Community gerne wissen. Kommentiere einfach den Beitrag zu diesem Artikel auf unserer Facebook Seite. 

Weiterhin viel Spaß, gutes Training und liebe Grüße,

Valle