Donaurun

100 x 100 Spendenschwimmen

Spendenschwimmen

Die fünfte Edition 100×100 Meter Schwimmen

Am Freitag dem 20. Dezember 2019 fand, bereits zum fünften Mal, das 100×100 Spendenschwimmen statt. Sebastian Mahr und sein Verein run to help e.V. haben es wieder einmal geschafft, knapp 50 Schwimmer an Land zu ziehen – (Kleiner Wortwitz ;). Gemeinsam haben die Schwimmer Spenden für die Straßenambulanz von Bruder Martin und Wirbelwind e.V. gesammelt. Das Prinzip ist Folgendes: Schwimmer verkaufen im Vorfeld Patenschaften für zu absolvierende Meter/Kilometer gegen einen frei-wählbaren Betrag. Das gesamte Geld wird dann, zu jeweils gleichen Teilen, an die beiden Projekte gespendet.

Für mich der erste Versuch

Über die letzten Jahre hinweg habe ich mich kontinuierlich an die Langdistanz herangetastet. Nachdem ich letztes Jahr leider krankheitsbedingt passen musste, sollte es dieses Jahr endlich soweit sein. 10 Kilometer – 100×100 Meter.

Erfreulicher Weise hat sich im Vorfeld schon Unterstützung durch meinen Triathlon Buddy Luis angekündigt. Nach kurzer Absprache mit unserem dritten Schwimmer Tobi haben wir uns auf einen Abgang von ca. 1:40 geeinigt. Ganz ehrlich, etwas blau-äugig. Aber das muss so sein glaube ich ;).

Weitere Vorbereitungen wurden dann um ehrlich zu sein auch nicht getroffen. An dieser Stelle kann ich jedem empfehlen, der sich so ein Langdistanz-Projekt vornimmt, das ganze Mal im Kopf durchzugehen und sich eine mentale Strategie festzulegen. Damit kommt man aus schwachen Phasen wesentlich leichter wieder heraus. Kleines Learning auch für mich an dieser Stelle. Das nehme ich mit in alle weiteren sportlichen Aktivitäten.

X Dinge, die ich an diesem Tag gelernt habe

1. Große Projekte in kleine Teile runterbrechen
Irgendwann bei Kilometer acht ist mir bewusst geworden, dass ich noch nie so weit geschwommen bin. Im Nachhinein ist mir bewusst geworden, dass ich während dem Schwimmen immer nur von Zwischenziel zu Zwischenziel geschwommen bin. Wie gesagt, 100×100. Und die 100 Meter haben sich weiter in 4×25 Meter aufgeteilt. Und auf der 25er Bahn bin ich von Rollwende zu Rollwende geschwommen.

2. Im Team arbeiten
Zusammen mit Luis und Tobi hatte ich zwei Teammitglieder, die mich zu dieser Leistung gepusht haben. Jeder von uns ist für 2×100 Meter nach vorne gegangen und hat den anderen etwas arbeit abgenommen. Außer Luis, der ist ab und zu auch mal 5×100 Meter vorne geschwommen. Respekt dafür! 😉

3. Eine Herausforderung mit einer Belohnung verbinden
Wie oben beschrieben, war es unser Ziel am Freitag möglichst viele Spenden zu sammeln. Ich habe das als Anreiz genommen und meine Kollegen von Achtzig20 dazu aufgefordert meine Patenschaften zu übernehmen. Allerdings nur, wenn ich die Herausforderung tatsächlich schaffen sollte. Stand jetzt sind dadurch knapp 300€ zusammengekommen.

Zu wissen, dass meine Kollegen mir im Nacken sitzen, hat mich richtig motiviert und angetrieben im Becken!

4. Der Sport bringt Menschen zusammen
Dieser Freitag hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig der Sport für unsere Gesellschaft ist. Durch dieses Event sind knapp 50 Sportler zusammengekommen und haben für einen guten Zweck ihr Bestes gegeben. An dieser Stelle also ein großes Dankeschön an Sebastian Mahr und seine Crew für die Organisation und die Initiative!

Der Kampf um die „Donau Meile“ beginnt

Teamfoto - Der Kampf um die Donau Meile

Wir beginnen mit einem Rückblick in das Jahr 1954. Die damalige Sportwelt, rund um den amerikanischen Läufer Wes Santee, den Australier John Landy und den Briten Roger Bannister, standen vor der scheinbar unmenschlichen Hürde eine Meile in unter 4 Minuten zu laufen. Der damalige Glaube war, dass der menschliche Körper schlicht und ergreifend nicht dafür … weiterlesenDer Kampf um die „Donau Meile“ beginnt

Let the good times roll: 6 Dinge, die ich auf jeder Radausfahrt dabei habe

Radausfahrt-Let the good times roll

Endlich Sommer! Endlich warme Temperaturen! Endlich wieder kurz/kurz auf dem Rad. Nachdem ich den Winter mit zahlreichen und intensiven Einheiten auf der Rolle verbracht habe, geht es seit ein paar Wochen wieder raus auf die Straße. Was habe ich mich auf den frischen Duft der Blumenfelder, den lauen Fahrtwind im Gesicht und das leise Klackern … weiterlesenLet the good times roll: 6 Dinge, die ich auf jeder Radausfahrt dabei habe