Tipp des Monats: Januar

February 4, 2021
Sebastian

Der Monat ist vorbei und ich habe eine ganz klare Empfehlung für euch:

Das Buch Breath von James Nestor

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Was haben die Schlagworte Nase, Ausatmung, langsam, weniger und Kauen gemeinsam?

Richtig, ihr ahnt es vielleicht schon: Die Atmung. Ich bin selbst erst 2019 mit diesem Thema in Kontakt gekommen und war erstaunt, wie wenig ich mich in meiner eigenen Sportler- und Trainerlaufbahn damit beschäftigt habe. Man lernt, wie man trainieren soll, was vermeintlich gute Tipps zur Regeneration sind oder diskutiert innig, was die richtige Ernährungsform ist. Mit der elementarsten Funktion unseres Lebens beschäftigt man sich eher wenig bis gar nicht.

Das Buch geht also im Kern der Frage nach, wie man richtig atmet.

Dabei werden evolutionäre Erklärungsansätze kombiniert mit aktueller Wissenschaft und Forschung sowie spannenden Geschichten von sogenannten Pulmonauten. Sie haben auf vielfältige Art und Weise herausgefunden und gelernt, das heilende Kräfte, eine enorme Macht und Freiheit in unseren Atemzügen liegen kann. Verbunden wird der Handlungsstrang mit persönlichen Experimenten des Autors auf der Suche nach einem besseren Lebensgefühl und mehr Wohlbefinden, Gesundheit und mentaler Ausgeglichenheit. Ausflüge ins Yoga, in Experimente mit zugeklebten Nasen oder in unterirdische Friedhöfe unter Paris machen das Buch kurzweilig und abwechslungsreich.

 

Vielleicht fragen sich manche meiner Athleten oder Läufer bei den Lauftreffs, warum ich so viel von Nasenatmung rede. Dieses Buch bietet eine tolle erste Anlaufstelle für das Kennenlernen der eigenen Atmung. Es ist kein reines trockenes Sachbuch, sondern lebt vom Mix aus Recherche und des eigenen Erlebens des Autors. Es kann als Basis dienen, sich damit zu beschäftigen und auf eine Expeditionsreise zu begeben. So individuell wir doch alle sind, die Atmung ist für alle Menschen universell wichtig und wichtigster Bestandteil unserer Existenz.

Und wäre es nicht interessant, sich als Sportler quasi „nur“ durch veränderte Atmung weiter zu entwickeln, ohne viel mehr zu trainieren. Es ist nicht unmöglich. Doch ich möchte euch das Bucheben nicht nur aus der Sportlersicht ans Herz legen. In unserer Atmung liegt für mich mittlerweile Freiheit. Wenn wir uns mit ihr beschäftigen können wir zu uns finden, das erlebe ich an mir immer mehr.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und dass ihr in den Wellen zwischen Ein- und Ausatmung euch ein Stücknäher kommen könnt und Freiheit findet.


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